Ferien
nationofswine | 16. Juli 2010 | No Comments
Freunde der Hitze,
Die nächsten zwei Wochen den Computer ausschalten, ein Buch hervornehmen und geniessen. Das Nationofswine-Reporterteam verabschiedet sich in die Ferien.
Mahalo!

Heat Hits (2)
nationofswine | 13. Juli 2010 | No Comments
Gegen die Hitze, straight from Long Beach, CA: Sublime_Badfish
Heat Hits
nationofswine | 13. Juli 2010 | No Comments
Gegen die Hitze, straight from Los Angeles: The Shapeshifters_Whos got presence?
Die besten Stimmen zum WM-Final kommen wie immer von der Insel
Daniel Ryser | 12. Juli 2010 | No Comments
«Nach einem so giftigen WM-Finale muss das Stadion nun dekontaminiert werden.» (The Guardian)
«Die Niederländer begingen Verbrechen gegen den Fußball.» (The Sun)
Fichenaffäre: Ein Agent spricht
nationofswine | 10. Juli 2010 | 1 Comment
Aus aktuellem Anlass publizieren wir hier das nicht autorisierte Interview mit einem Agenten des Schweizerischen Nachrichtendienstes SND, das Nation of Swine-Reporter Daniel Ryser im Januar 2009 für die WOZ geführt hat.
Ich war Pizza essen mit Patti Smith
nationofswine | 7. Juli 2010 | No Comments

Der Nation of Swine-Reporter beim gemeinsamen Fototermin mit der lebenden Legende.
Konrad Hummlers erste Amtshandlung als Dorfkönig
Carlos Hanimann | 7. Juli 2010 | 5 Comments
Konrad Hummler, Privatbankier aus St. Gallen, ist mutmasslich ziemlich verärgert. Er hat den Inserateauftrag der J.S. Bachstiftung im Ostschweizer Kulturmagazin Saiten gekündigt.
Im April hatte das Saiten mehrere Artikel zum Titelthema «Dorfkönige» publiziert. Der Kollege Kaspar Surber nahm dies zum Anlass, über den Privatbankier Hummler und sein Gefolge zu recherchieren. Er schreibt: «Das ist die Geschichte über Konrad Hummlers Rolle in St. Gallen und darüber hinaus. Ich habe sie journalistisch recherchiert. Aber ich schreibe sie auch als einer von 74’000 Einwohnern dieser Stadt.»
Entstanden ist ein ausführliches Portrait («Hummlers Hofstaat», pdf) eines selbsternannten Querkopfs, der die halbe Stadt zusammenkauft und sich aufführt – nun ja – wie ein Dorfkönig. Surber hat während der Recherche bewusst nicht mit Konrad Hummler gesprochen. Seine Begründung im Artikel: «Es könnte das erste Mittel gegen den Feudalismus sein: nicht mitzumachen.»
Kurz darauf hat Hummler beschlossen, die Inserate im Saiten zu streichen. Eine ziemlich unsouveräne und unmoderne Reaktion. Hummlers Schnellschuss zeugt von der Unfähigkeit, Kritik an seiner Person gelten zu lassen. In seinem Leserbrief zum Artikel «Hummlers Hofstaat» schreibt er, dass das Saiten eine «anarcho-libertäre Grundhaltung gegen vermutete oder tatsächliche Machtanmassung» vermissen lasse. Vielleicht hat er Surbers Artikel nicht richtig gelesen – genau gegen diese «vermutete oder tatsächliche Machtanmassung» schreibt er ja an. Oder stört sich Hummler einfach daran, dass der Artikel die Machtanmassung bei Hummler höchstpersönlich findet?
Im Folgenden die Reaktion des Privatbankiers auf den Artikel «Hummlers Hofstaat» :
Es ist zuzugeben: Der Vorwurf des Dorfkönigs sitzt. Er ist fies, denn alles, was ich künftig in diesem Dorf noch tun könnte oder wollte, wird nun die Konnotation «ist ja nur feudales Gehabe» erhalten. Natürlich nicht bei all den vielen Leuten, die Saiten ohnehin nicht lesen, aber eben trotz allem bei jenen, die das tun und die dazu beitragen könnten, dieses Dorf noch etwas interessanter zu gestalten. Und selbstverständlich bei mir, der ich mich ziemlich als Gegenbild eines «Dorfkönigs» verstehe. Kasper S., der Verfasser des Artikels, mied tunlichst jeden Kontakt mit dem Objekt seines Recherchierjournalismus, nahm dafür meine Freunde und Bekannten aus, ebenfalls ohne Bestätigung seiner Thesen zwar. Er wollte mich à tout prix nicht kennenlernen, weil er sich der Möglichkeit einer Verunsicherung nicht aussetzen wollte. Kasper S. ist mutmasslich ziemlich feig.
Die erste Handlung des «Dorfkönigs», vom Verdacht feudalen Gehabes loszukommen, liegt in der Kündigung des Inserateauftrags der J. S. Bachstiftung in Saiten. Publikum haben wir eh schon lange im Übermass für das laut Kasper S. fragwürdige Projekt. Das Inserat in Saiten war seit je aus reiner Sympathie platziert. Sympathie? Darf der «Dorfkönig» nicht mehr haben. Wird er auch nicht mehr.
Sympathie – wofür übrigens? Ich habe mir die letzten paar Ausgaben von Saiten noch einmal durchgeschaut. Ist noch zu spüren, was die Publikation einstens beseelt hat? Kultureller Aufbruch, frecher, aber träf-gekonnter, tagblatt-konträrer Journalismus, anarcho-libertäre Grundhaltung gegen vermutete oder tatsächliche Machtanmassung? Weit gefehlt. Was wir heute zu lesen bekommen, ist ein aufgemotzter Dorfkalender, inseratenmässig finanziert von den inflationär um sich greifenden, oft nur mässig besuchten, hochsubventionierten Veranstal-tungen, drapiert mit zusammengekleistertem schlechtem Fotomaterial und nicht einmal halbwegs lustigen Cartoons, das kulturelle Alibi redaktionell zusammen-gekratzt mit Möchtegern-Meienberg-Material. Meienberg ist tot; er hat im Dorf nur Würstchen hinterlassen.
Konrad Hummler, St. Gallen
Res ipsa loquitur …
- Den Artikel «Hummlers Hofstaat» gibts hier als pdf-Datei
- Zum Ostschweizer Kulturmagazin Saiten gehts hierlang
- Und zu Hummlers Antwort auf einen nationofswine-Artikel gehts hierlang
«Fuck Authority!»
nationofswine | 6. Juli 2010 | 1 Comment
Eminem böse? Gähn. Da der Ex-Junkie-Rapper jetzt geläutert Lieder für Kinder macht, lassen wir an dieser Stelle den echten Slim Shady auferstehen und präsentieren GG Allins – «I am the King, The Messiah of Rock n Roll» – letztes Interview, bevor er nach einem Konzert in NYC tot zusammenbrach. Die Aufzeichnung ist nach wie vor – selbst im gottlosen Jahre des Herrn 2010 – ziemlich verstörend. Der zweite Clip zeigt – zur Entspannung – den ungewollten «Carmelita»-Clip aus der TV-Serie «Californication» . Weiter in die Mitte als mit diesem grossartigen Warren-Zevon-Cover wird es der tote Allin nicht schaffen. Amen. Eine Übersicht über das chaotische Gesamtwerk des bekennenden Sodomisten gibt es hier, zum grandiosen Schunkelhit «Fuck Authority» mit unsterblichem Sargbild des Dahingegangenen geht es HIER!
Und weil es eine Zeit gab, in der Eminem ja wirklich irre gut war, hier der Clip zu einem seiner unvergleichlichen Songs (hier und nur hier in nicht bekloppter Internet-Zensur-Version) – «Role Model» – der Song, der zahlreichen sanft verwirrten Geistern half, den langen Sommer 1999 zu überstehen. Und den darauf folgenden gleich auch noch. In unzensierter Version, versteht sich.
Tuesday Morning Maradona: La mano de dios
nationofswine | 6. Juli 2010 | No Comments
Diego Armando Maradona singt höchstpersönlich – wie könnte es anders sein? – über sich selbst. Ein wunderbares (und wunderbar pathetisches) Lied, das ursprünglich von Rodrigo Bueno und Alejandro Romero geschrieben wurde. Das Video ist ein Ausschnitt aus dem Film «Maradona by Kusturica».
Es wäre zu schön gewesen, wenn Maradona nach gewonnenem Finalspiel dieses Lied gesungen hätte. Wird jetzt an seiner Stelle Franz Beckenbauer ein Ständchen spielen (VORSICHT! Klicken auf eigene Gefahr!)?
Wie auch immer … Jetzt versuchen wir es mal mit ein bisschen Crowdsourcing: Wer sind die Leute im Hintergrund, die auf der Bühne tanzen und singen?
Hot Monday Night Carribean Voodoo Trip
Dr. Gonzo | 5. Juli 2010 | No Comments
«Magic People, Voodoo People»
The Prodigy

