Nation of Swine

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Nation of Swine – Tales of Shame and Degradation in the ’10s

Das ist der Blog der Journalisten Carlos Hanimann und Daniel Ryser. Der Name kommt von Generation of Swine – Tales of Shame and Degradation in the ’80s, ein Werk von Hunter S. Thompson, einem der grossen Reporter des letzten Jahrhunderts. Nation of Swine – Tales of Shame and Degradation in the ’10s: Geschichten von Schande und Degeneration in den Zehnerjahren. Schwerpunkte: Schweizer Innenpolitik, gesellschaftliche Abgründe, ein bisschen Musik, ein bisschen Fussball und das tägliche Chaos. Res ipsa loquitur.

Carlos Hanimann ist Redaktor bei der «Wochenzeitung» (WOZ) in Zürich. Er schreibt über Politik, Wirtschaft und Sport. Könnte er sich den Rücktritt von zwei Menschen wünschen, so wären dies: Hans-Rudolf Merz und Joseph S.(epp) Blatter.

Daniel Ryser ist Reporter bei der «Wochenzeitung» (WOZ) in Zürich. Im Februar 2010 ist von ihm im Echtzeit-Verlag «Feld Wald Wiese – Hooligans in Zürich» erschienen. 2008 wurde er für ein Interview mit dem damaligen Captain des FC Basel, Ivan Ergic, mit dem Zürcher Journalistenpreis ausgezeichnet. 2007 veröffentlichte er im Appenzeller Verlag das 1,3 Kilogramm schwere Buch «Espenmoos – Fussball und Fankultur» (Auflage: 2500, ausverkauft). Im zweiten Leben trat er 2004 in Hamburg mit der US-Punk-Legende Henry Rollins auf.

Das Medienmagazin «Klartext» schreibt:

Vor noch gar nicht langer Zeit galten BloggerInnen als die neuen JournalistInnen. Inzwischen präsentiert sich die Entwicklung genau umgekehrt: Journalisten sind die neuen Blogger. Immer öfter entdecken Lohnschreiber die Freiheit des ungezwungenen Publizierens fernab von Abgabetermin und Formatrestriktionen. Jüngster Journalistenzugang zur helvetischen Blogosphäre ist Reporter Daniel Ryser von der «Wochenzeitung». Zusammen mit Carlos Hanimann, Wirtschaftsredaktor ebendort, huldigt Ryser dem Gonzo-Journalisten Hunter S. Thompson – zumindest dem Titel ihres neuen Blogs nach: www.nationofswine.ch, eine Reverenz an den Kolumnen- und Reportagenband «Generation of Swine» des eigenwilligen und stilbildenden US-Reporters. Was Ryser und Hanimann bisher gebloggt haben, gemahnt ganz an die gute alte Pionierzeit der Bloggerei, als man eine Weile lang den Eindruck gewinnen konnte, im Netz etabliere sich eine journalistisch-literarische Parallelwelt mit eigenen Regeln und Konventionen. Da findet sich wieder alles vom prägnanten Einzeiler, der primär vom Verweis auf eine überraschende Fundstelle im Netz lebt (etwa auf den ersten Pornofilm zur Krise der UBS) über hochgradig subjektiv gefärbte Konzertempfehlungen bis zur alkoholgetränkten Abhandlung über Leichtbier in Schweizer Fussballstadien. Und wer von diesen Kurzformaten à la Ryser nicht genug kriegt, kann auch am anderen Ende der Umfangskala das Talent des preisgekrönten Reporters geniessen: in seiner eben veröffentlichten Hooligan-Reportage «Feld-Wald-Wiese».