Pistolen, Rosen, Heroin, Rockmusik – die Facebook-Diskussion mit Veit Stauffer, Marcel Elsener, Andreas Niedermann, Rolf Michel, Daniel Ryser

Ausgangspunkt für die hier publizierte Diskussion ist ein euphorischer Fanartikel zum Guns n’ Roses-Konzert im Zürcher Hallenstadion, der in diesem Blog publiziert wurde. Der Artikel entstand offenbar unter Einfluss gewisser stimulierender Substanzen, die Guns n’ Roses-Keyboarder Dizzy Reed am Abend der Show angeblich auf sich getragen hatte. Hier – ohne den gelesen zu haben, ist die folgende Diskussion schwer verständlich – geht es zum ausschweifenden Blogeintrag mit dem wundersamen Titel «Guns n’ Roses: Zigaretten mit Dizzy Reed. Kokain. Waffen. Chaos. Untergang. Ende. Neustart.». Dieser Eintrag, den Mr. Ryser in seinem Facebook-Profil verlinkte, löste dort etwas aus, was man auf Facebook eher weniger antrifft: Eine längere, fundierte Diskussion über Heroin und Rockmusik, Drogenverherrlichung, Groupies, Kokain. Also all die schönen Seiten des Lebens eben (oder eben nicht, das war ein entscheidender Punkt der Debatte). Teilnehmer: Veit Stauffer, der grosse Zürcher Plattenhändler. Daniel Ryser von der WoZ. Marcel Elsener: Musikjournalist und Mark E. Smith-Experte aus St. Gallen. Andreas Niedermann: Box- und Kraftsport orientierter Schweizer Autor, der in Wien lebt. Und Rolf Michel (nicht der deutsche Physiker, sondern der Zürcher Musik-Freak und Demotape Clinic-Boss). Sind die Young Gods die wahren Guns n’ Roses? Sind Guns n’ Roses einfach scheisse? Oder sind sie dem linken Feuilleton einfach zu reaktionär? Und was hat das alles mit «Schwarzer Romantik» zu tun? Machen harte Drogen aus Bubis harte Männer? Ist es ein Gerücht, dass Heroinkonsum der Rock- und Punkmusik und auch der Poesie zuträglich war? Können Drogen in Zeiten des Gesundheitswahns für einen Menschen nach wie vor eine feine Sache sein? Zum letzten Punkt findet ausgerechnet der ehemalige Fitness-Trainer Niedermann: «Auf jeden Fall.» Weil Facebook eine geschlossene Plattform ist, stellen wir die Diskussion (und nach Rücksprache mit Veit Stauffer) hier exklusiv und im Facebook-Layout der gesamten Erdenbevölkerung vor. Gehet, leset, staunet.



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