«Dick Towel» vom Mark E. Smith des Raps
Raoul Duke | 18. März 2010 | 1 Comment
Freundinnen und Freunde der Volksmusik, letztes Jahr wäre er beinahe endlich das erste Mal in die Schweiz gekommen: Der grossartige, einzigartige, legendäre Rapper Kool Keith aus New York und Los Angeles, ein Mann, bei dem die Sonne immer scheint, der uns mit Songs wie «Funky» (das war 1988; und hier das, was Dr.Dre fast zehn Jahre später daraus gemacht hat: «California Love») oder «PLASTIC WORLD» (ja, den unbedingt anklicken!) beschenkt hat, mit unschlagbaren Alben wie «Critical Beatdown», «Dr.Octagon», «Black Elvis» oder «Sex Style». Ein Mann, von dem Everlast unter der House of Pain-Flagge sagt, er habe nie genug Respekt erhalten, weil er ALLE Rapper beinflusst habe, damals in den Achtzigern, aber nie derart bekannt wurde wie N.W.A. oder Public Enemy. Aber wen kümmert das? Immerhin nahmen sich The Prodigy der Sache an, und wenn ihr (gemeint Du, Leser) heute deren grösster Hit hört – «Smack my bitch up» (hier das irre Video) - dann ist dieser Satz denn auch nichts weiter als ein Kool Keith-Sample aus dem Song «Give the drummer some», der dem Mark E. Smith des Raps doch ganz okay die Taschen füllt, da vermerkt in den Credits . Bis heute veröffentlicht der Rapper aus South Bronx pausenlos mehr schlechte als rechte Alben, die eher sehr schlecht als sehr recht verkauft werden. Und jetzt, ganz neu, ganz heiss und wie immer fern jeglicher Interpretierbarkeit: die neue Single: DICK TOWEL! Laut, laut!
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One Response to “«Dick Towel» vom Mark E. Smith des Raps”








März 20th, 2010 @ 05:00
http://video.yahoo.com/watch/3287630/v184520437