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«Weltwoche»: Finanzierung geklärt?

Daniel Ryser | 18. Februar 2010 | 3 Comments

(dr.) In der aktuellen Ausgabe der «Zeit», in der sich im übrigen auch eine Seite zum Buch «Feld-Wald-Wiese» findet, erklärt Peer Teuwsen im Vorbeigehen noch schnell das bisher unbekannte Finanzierungsmodell der «Weltwoche»: «2006 konnte Roger Köppel dem rechtsliberalen Tessiner Finanzier Tito Tettamanti die Weltwoche zum Spottpreis abkaufen», schreibt Teuwsen, ehemaliger Kulturchef desselben Blattes. «Köppel investierte dazu den grössten Teil seines Privatvermögens und bekam günstige Kredite von Credit Suisse und BZ Bank (der Bank des Blocher-Intimus Martin Ebner, Anm. d. Bloggers) . Das Geld stammt also nicht, wie immer noch kolportiert wird, von Köppels Freund Christoph Blocher, dem ehemaligen Bundesrat und Übervater der Schweizerischen Volkspartei (SVP)», schreibt die «Zeit». Und nebenbei rauschte Köppel durch die Redaktion und brüllte «den Seinen einen Satz aus Gladiator» durch die Redaktionsräume: «At my signal unleash hell!»

Comments

3 Responses to “«Weltwoche»: Finanzierung geklärt?”

  1. Martin
    Februar 18th, 2010 @ 13:29

    Wer finanziert eigentlich die übrigen Schweizer Medien?

    Schade im Übrigen, dass man auf den ZEIT-Artikel anscheinend nicht verlinken kann.

  2. Ugugu
    Februar 21st, 2010 @ 09:25

    Im Grund liegt weiterhin alles Dunkeln. Solange Köppel keine Klarheit schafft, bleibt er Verleger von Tettamantis, Blochers oder wessen Gnaden auch immer.

    @Martin: Die Zeit-Artikel sind in der Regel ab Montag verlinkbar, nicht alle, aber die meisten.

  3. Martin
    März 3rd, 2010 @ 20:06

    Im Grund liegt weiterhin alles Dunkeln. Solange Köppel keine Klarheit schafft, bleibt er Verleger von Tettamantis, Blochers oder wessen Gnaden auch immer.

    Wieso stellst Du die gleiche Forderung nicht an andere Verleger?