Am Dienstag noch besuchte Bundesrat Hans-Rudolf Merz strahlend die Premiere der Beststeller-Verfilmung «Der grosse Kater» des Schweizer Schriftstellers und Bundesratssohns Thomas Hürlimann. Auch Hürlimann strahlte. Zumindest Merz dürfte das Lachen vergehen. In der deutschen Wochenzeitung «Die Zeit» vom Donnerstag, 14. Januar, sagt Hürlimann über Merz: «Der Mann hat mit dem Herzstillstand seinen eigenen Tod überlebt. Und jetzt hält er sich für unbesiegbar, er hat keine Angst mehr. Er merkt nicht, dass er zum Untoten geworden ist. Und in dieser Stimmung reiste er nach Libyen, ich, Besieger des Todes, erledige diese Sache schnell – nicht realisierend, dass er sich längst in ein Gespenst seiner selbst verwandelt hatte. Das passt hervorragend in das Gespensterreich der Politik. Da ist Merz natürlich die Idealbesetzung. Für uns Schweizer ist das aber leider ein bisschen blöd.»

One Response to Merz muss weg (134): Ist er ein Zombie?

  1. Roman Game sagt:

    wow. mein neuer lieblingsblog aus der schweiz?
    i’ll check this out every morning in NYC!
    respect,
    roman